// Als ich mal anders war

Begegnungsperformance von alten für junge Menschen. Für Kinder ab 8 Jahren im PATHOS München. Die Kinder betreten eine Kabine mit Fernsprecher. Dort können sie außerdem viele andere Dinge aus der Kindheit der alten Menschen entdecken. Die sprechen am anderen Ende der Leitung und erzählen Geschichten aus ihrer Kindheit. Das Projekt entstand in Zusammenarbeit mit dem Residenzia Seniorenzentrum.

// VERSCHOBEN AUF FRÜHJAHR 2022 // Genaue Termine folgen
// jeweils um 14.30 und 16 Uhr
// Dauer ca. 50 Minuten
// PATHOS München, Dachauer Str. 110d
// 15 € pro Gemeinschaftsticket, max. 3 Personen pro Ticket

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Ilona Häussler © Felix Kruis

Telefonzellen – ein Objekt aus einer vergangenen Zeit. Einer Zeit vor Smartphones und Tablets. Als es noch nicht selbstverständlich war jederzeit miteinander sprechen und Nachrichten verschicken zu können. Ebenso alt wie solche Telefonzellen sind die Menschen, mit denen das Publikum von einer Kabine zur anderen sprechen kann. Durch die Fenster können sich die alten und die jungen Menschen auch gegenseitig sehen. Die alte Stimme am Apparat erzählt eine Geschichte aus ihrer Kindheit. Einer Kindheit, die völlig anders war als die heutige und doch überraschend ähnlich. Es entsteht ein Gespräch über Anderssein und Freundschaft, Familie und Schule. Dabei können die Senior*innen mit Abstand betrachten, wie sie Schwierigkeiten überwunden und ihre Stärken gefunden haben. Ihre Geschichten machen Mut.

Liebe Kinder! Wahrscheinlich betretet ihr die Kabinen mit euren Freundinnen oder Freunden. Ihr findet dort nicht nur einen Fernsprecher, über den ihr mit den Menschen am anderen Ende der Leitung sprechen könnt. Es gibt auch noch andere Dinge aus der Vergangenheit. Ihr könnt sie anschauen, anfassen und ausprobieren. Und bestimmt erzählt euch die Stimme aus dem Fernsprecher auch gern eine Geschichte von früher dazu. Ging es dem Kind von damals genauso wie euch heute? Oder war alles ganz anders?

Seit 2014 arbeitet das Kollektiv ‚what you see is what you get‘ zusammen mit Bewohner*innen des Seniorenzentrums Residenzia, die Demenz und/oder andere Erkrankungen haben. Mittlerweile hat sich ein fester Kern an Darstellenden gebildet, der kontinuierlich durch neue Mitspielende ergänzt wird.

// Regie: Julia Müller // Dramaturgie: Dorothea Streng //Ausstattung: Natascha Simons // Mit: Bewohner*innen des Seniorenzentrums Residenzia