// Die Resi und der Kasperl

// WEITERE TERMINE FOLGEN BALD // AUFGRUND DER MAẞNAHMEN DER BUNDESREGIERUNG MUSSTE DIE AUSSTELLUNG NACH DEM 1. 11. SCHLIEẞEN // EINE WIEDERERÖFFNUNG ZU EINEM SPÄTEREN ZEITPUNKT IST GEPLANT

Begehbare Videoinstallation in der Sammlung Puppentheater für Erwachsene und Kinder ab 6 Jahren. Das Projekt wird im Rahmen von ‚Wunder. Internationales Figurentheaterfestival‘ München 2020 gezeigt. Dies ist unsere vierte Kooperation mit dem Residenzia Seniorenzentrum – wie immer eine Reise zwischen damals und heute, auf die unsere Darsteller*innen diesmal von Puppen mitgenommen werden.

// VERLÄNGERT BIS 8. NOVEMBER // ab 17. Oktober 2020
// Dienstag – Sonntag, jeweils 10.00-18.00 Uhr
// Münchner Stadtmuseum, Sammlung Puppentheater, St.-Jakobs-Platz 1
// Für Erwachsene und Kinder ab 6 Jahren
// Kopfhörer notwendig (ggf. für 1 Euro vor Ort zu kaufen)
// Es gelten die Hygienebestimmungen des Münchner Stadtmuseums
// Es gelten die Eintrittspreise für das Museum (0 bis 7 Euro)

Ilona Häussler und der Teufel (Filmstill)

© Felix Kruis

Die Resi – das sind die Bewohnerinnen und Bewohner des Seniorenzentrums Residenzia. Und der Kasperl – nun, das ist wohl eine der berühmtesten Puppentheaterfiguren überhaupt. Die Resis entführen die kleinen und großen Besucher*innen in die Welt des Puppen-Altersheimes: Die Sammlung Puppentheater des Münchner Stadtmuseums. Wen haben die Puppen in der Ausstellung früher dargestellt? Was ist ihre Geschichte? Und was hätten wir ihnen heute zu sagen? Gemeinsam mit dem Kasperl zeigen die Resis das Universum des So-Tun-Als-Ob und des Was-Wäre-Wenn. Es geht um Erinnerungen, Geschichten und Träume. Dabei treten die Damen und Herren in einen Dialog mit den ausrangierten Puppen, die so wie sie selbst ‚aufbewahrt‘ werden… abgeschirmt von der Außenwelt.

Die Besucher*innen gehen durch die Puppentheaterausstellung. Sie ist erweitert um eine zweite, nachgebaute Museumswelt aus Pappe: mit zusätzlichen Vitrinen und Ausstellungsstücken. In ihr kann man viele kurze Videos und dreidimensionale Audioaufnahmen entdecken. Den hinter Glas aufbewahrten Exponaten stehen so an allen Ecken und Enden die digitalen Abbilder der Senior*innen gegenüber – mal in Interviews, mal in Szenen. Mal ganz persönlich, mal als Animation. Es entsteht ein Kaleidoskop, das so vielfältig wie die Erzählenden und so einzigartig wie die Puppen ist.

Künstlerisches Team: Julia Müller, Felix Kruis und Dorothea Streng
Mit: Bewohner*innen des Residenzia Seniorenzentrums

Eine Kooperation mit dem Münchner Stadtmuseum, mit freundlicher Unterstützung der Abteilung Inklusion.